Umweltfreundlich: Parkett verzichtet auf Tropenholz
Der Parkettbödenhersteller Weitzer Parkett aus Österreich hat sich durchgerungen und setzt ein Zeichen; jegliches Parkett aus Tropenholz fliegt aus dem Sortiment. Außerdem werden keine Kunstharzlösemittelkleber mehr angeboten, und die Restholzmengen werden nicht mehr einfach weggeworfen, sondern noch umweltfreundlich zu Fernwärme weiterverarbeitet. Es wird nun ausschließlich Holz aus heimischen Wäldern verwendet, Bäume die wieder aufgeforstet werden. Dies ist ein nachhaltig vernünftiger Umgang mit unserer Umwelt.
Weitzer Parkett ist ein 1831 gegründetes Familienunternehmen aus Österreich und führend im Parkettmarkt in Europa. Mit dieser Entscheidung setzt es ein bedeutendes Zeichen.
Auch Greenpeace zeigt sich sehr erfreut über den Beschluss; Greenpeace-Sprecherin Hanna Schwarz bezeichnet den Beschluss als „ein wichtiger Beitrag zum Schutz des Regenwaldes, und somit auch zum Klimaschutz“ Weitzer Parkett sei sich als führendes Unternehmen „seiner ökologischen Verantwortung bewusst“.
Zu der Abholzung des Regenwalds sollte man einige Fakten wissen; Die Abholzung ist für ein Fünftel des Kohlendioxid-Ausstoßes pro Jahr verantwortlich. Das ist mehr als durch den gesamten Straßenverkehr.
Die Abholzung hat weitreichende Folgen für die betroffenen Regionen; so könnte zum Beispiel bis 2030 der Amazonas-Regenwald austrocknen und zu einer Savanne werden. Das hat nicht nur Folgen für die Pflanzen und Tiere dort, sondern wirkt sich auch negativ auf das gesamte Weltklima aus. Der Regenwald speichert immerhin pro Hektar 300 Tonnen Kohlendioxid. Trotzdem wird pro Jahr eine Fläche der Größe Griechenlands abgeholzt. Es wird vermutet, dass die Abholzung die Kohlenstoffdioxid-Konzentration in der Atmosphäre um etwa 25 % erhöht.
Weitzer Parkett hat somit einen Schritt in die richtige Richtung getan.